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Die EZB hat den Einlagensatz am 10. September wie erwartet um 0,25 Punkte auf 2,50 Prozent angehoben, die zweite Erhöhung in diesem Jahr, wirksam ab 16. September. Wichtiger für die Märkte wurde am Folgetag jedoch die Eskalation zwischen den USA und dem Iran: Nach gegenseitigen Angriffen nahe der Straße von Hormus, wo der Öldurchfluss auf rund 4,9 Millionen Barrel täglich gefallen ist, nähert sich der Brent-Preis der Marke von 110 US-Dollar je Barrel, dem höchsten Stand seit Mai. Zusätzlich befeuert wurden die Sorgen durch überraschend starke US-Erzeugerpreise, die im August im Jahresvergleich auf 5,4 Prozent kletterten (Vorwert 4,8, Prognose 5,3 Prozent) und die Wahrscheinlichkeit einer restriktiveren Fed-Haltung erhöhen. Der DAX weitete seine Verluste aus und rutschte auf rund 25.300 bis 25.360 Punkte, ein Wochenminus von etwa 2,8 Prozent und nahe der 100-Tage-Linie bei 25.203 Zählern. Der Dow Jones gab auf rund 52.064 Punkte nach. Im Fokus stehen nun die US-Verbraucherpreise vor der Fed-Sitzung am 15./16. September.