Dieselbe Technik, die hinter Claude Code steckt – aber Du bedienst sie in der ganz normalen Claude-App. Kein Terminal, nichts einzurichten.
Sie ist für Büroarbeit gedacht: recherchieren, auswerten, Dokumente erstellen. Alles, was aus mehreren Schritten besteht.
Klar – und im Chat bekommst Du sogar fertige Dateien. Gebaut werden sie aber in einem abgeschotteten Bereich, und Du lädst sie Dir herunter.
In Cowork arbeitet Claude direkt in Deinen Ordnern: liest, was dort liegt, und legt das Ergebnis daneben. Kein Hochladen, kein Herunterladen.
Vier Schritte. Im Eingabefeld schaltest Du von Chat auf Cowork um – das ist schon der schwierigste Teil.
Dann beschreibst Du, was herauskommen soll. Claude zeigt Dir seinen Plan. Du schaust drüber, und dann läuft es los.
Nein. Claude überlegt sich erst einen Plan und zeigt ihn Dir – bevor irgendetwas passiert.
Und während es arbeitet, siehst Du bei jedem Schritt, was es gerade tut. Kein schwarzer Kasten.
Du gibst ihm einen Ordner frei. Claude liest und schreibt dann direkt darin – Du musst nichts hochladen und nichts herunterladen.
Das geht über die Desktop-App, nur für die Ordner, die Du ausgewählt hast, und nur solange die App läuft.
Richtige Dateien, keine Textwüste zum Abtippen.
Tabellen mit funktionierenden Formeln, Präsentationen, sauber formatierte Dokumente. Zum Öffnen und Weiterschicken.
Den Download-Ordner nach Art und Datum sortieren. Einen Stapel Belegfotos in eine fertige Abrechnung verwandeln.
Dateien einheitlich umbenennen. Aus Notizen einen Bericht bauen. Vor einem Termin alles Wichtige zusammentragen.
Nicht unbedingt. Claude teilt große Arbeit in kleinere Stücke auf und lässt mehrere Helfer gleichzeitig laufen.
Jeder erledigt seinen Teil, am Ende wird alles zusammengeführt.
Nein. Du kannst den Laptop zuklappen – die Aufgabe läuft weiter.
Und Du kannst dieselbe Sitzung später woanders wieder aufmachen: am Rechner, im Browser oder am Handy.
Dafür gibt es Dispatch. Dein Handy wird zur Fernbedienung für den Claude, der zu Hause auf Deinem Rechner sitzt.
In der Handy-App auf Cowork gehen, in der Seitenleiste Dispatch antippen, Aufgabe hinschreiben. Du bekommst eine Mitteilung, wenn es fertig ist – oder wenn Claude etwas von Dir wissen will.
Ja, mit Projekten. Jedes Projekt ist ein eigener Arbeitsbereich mit eigenen Dateien und eigenen Anweisungen.
Claude merkt sich darin auch, was es beim letzten Mal gelernt hat – Du fängst nicht jedes Mal von vorn an.
Wenn Du es verbindest, ja. Google Drive, Slack und andere Dienste hängst Du unter Customize in der Seitenleiste an.
Danach holt Claude sich die Sachen selbst – Du kopierst nichts mehr hin und her.
Erst mal nicht. Ein Skill ist ein gespeicherter Ablauf für etwas, das Du immer wieder gleich brauchst.
Fertige Pakete gibt es für ganze Berufsfelder. Auch die schaltest Du unter Customize dazu.
Dann kann Claude den Browser mitbenutzen: klicken, tippen, Formulare ausfüllen.
Das ist praktisch – aber genau da wäre ich vorsichtig. Für Bank, Arzt und alles Persönliche lieber nicht.
Du entscheidest, wie weit die Leine ist. Es gibt drei Stufen, und Cowork fängt bei der vorsichtigsten an: Manuell ist die Voreinstellung.
Umschalten kannst Du im Chatfenster. Die unterste Stufe schaltet alle Kontrollen ab – die würde ich nur nehmen, wenn Du genau weißt, warum.
Ja. Unter Scheduled in der Seitenleiste legst Du wiederkehrende Aufgaben an – jeden Montag der Bericht, jeden Morgen die Zusammenfassung.
Fang mit etwas Harmlosem an. Und schau ab und zu nach, was dabei herauskommt.
Nein – die eigentliche Arbeit passiert abgeschottet auf den Servern von Anthropic. An Dein Heimnetz kommt sie nicht heran.
Aber Vorsicht bei der Denkweise: Das schützt Deinen Rechner. Es begrenzt nicht, was Claude mit dem anfangen kann, was Du ihm freigegeben hast.
Der wichtigste Fall: In einer Webseite, einer Mail oder einem Dokument stecken versteckte Anweisungen – und Claude liest sie mit, während es Deine Aufgabe erledigt.
Deshalb: nur Quellen einbeziehen, denen Du traust. Und bei Fremdem lieber die Stufe Manuell.
Einen eigenen Arbeitsordner anlegen statt alles freizugeben. Sicherungskopien behalten. Und Finanzunterlagen, Zugangsdaten und Persönliches draußen lassen.
Du musst nicht jeden Schritt prüfen – aber schau, ob das Ganze plausibel aussieht.
Das hängt daran, wie weit Du Claude an Deine Sachen lässt. Cowork ist die mittlere Stufe: Deine Ordner, sonst nichts.
Claude Code darf auf den ganzen Rechner. Dafür kannst Du ihm eigene Werkzeuge beibringen – und es läuft auch weiter, wenn Du nicht dabei bist.
In der Claude-App – als Umschalter direkt neben dem Chat. Am Rechner für Windows und Mac, dazu im Browser und am Handy.
Es gehört zu den bezahlten Zugängen. Wenn Du schon einen hast, ist es einfach da.
Genau richtig. Fang mit dem Download-Ordner an.